| Obstsorten mit Heimvorteil! |
Warum eigentlich verzichten wir auf die Vielzahl heimischer Obstsorten, warum auf ihre ungeheuer große Geschmacks-, Aroma-, Duft-, Farben- und Formenvielfalt und geben uns mit irgendwo angebauten Massensorten globaler Beliebigkeit zufrieden?
Wer kennt noch das "Weinröschen", den "Sickinger Roten", den Kobertsapfel, den "Bachapfel", den "Mutterapfel", den "Pörrbacher Gewürzapfel", die "Latwerchbirne" oder gar die "Frankelbacher Mostbirne". Treffende lokale Bezeichnungen, die immer dann entstanden, wenn niemand mehr wußte, wie die eigentliche Sorte einmal hieß.
Ein kultureller Reichtum geht mit ihnen verloren. Pflanzen Sie daher wieder Bäume, die groß und alt werden können, die Generationen verbinden. Früchte von solchen Bäumen sind nicht so tadellos wie nach EU-Verordnungen genormtes Obst - uniformiert und gleichförmig. Dafür besitzen sie einen regionalen Eigengeschmack und bei FÖG-kontrollierten Wiesen wird garantiert auf Einsatz von synthetischen Behandlungsmittel verzichtet. |
Wußten Sie, daß gerade in der Westpfalz wegen des ausgeglichenen Klimas besonders aromatische und wohlschmeckende Äpfel heranreifen? |